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Dieser Blog ist nicht kaputt.

2015-03-26

Bye bye Dynamic Page - Interation 2

Waaaas? Schon wieder die Webseite auf ein neues System umgezogen? Ja! Weil der erste Versuch nicht vollständig zuende gedacht war!

Weil ich nicht mehr “nur” bloggen will und der Gedanke mit der drastisch vereinfachten Seite noch nicht weit genug gedacht ist. Mein Ziel war es meine Webseite von meinem Server runterzunehmen und auf einem Raspberry Pi zu hosten. Diesen Umzug kann man mit Dropplets durchaus als Erfolg werten, denn genau das habe ich erreicht. Leider sind die Ladezeiten durch den PHP Interpreter auf dem Raspberry Pi nicht wirklich optimal.

Deswegen habe ich mich dazu entschieden, die Seite komplett statisch auf dem Webserver laufen zu lassen, was für mir keinerlei Nachteile bringt, denn das einzig dynamische (die Kommentare) werden per JavaScript eingebunden.

Und ganz unter uns: Wozu muss ein einfacher Blog und vielleicht ein bisschen Infos zu mir selbst jedes mal dynamisch gerendert werden. Das ist übrigens auch eines der Web-Szene heutzutage: Alles wird dynamisiert. Kann man ja machen, aber bitte nur da wo es sinnvoll ist.

Jekyll

Nun ist es ja nicht so, dass ich das dynamische verteufele. Ganz im Gegenteil. Ich werde mir auch jetzt nicht die Arbeit machen und bei einfacher Änderung alle Seiten anzupassen. Ich verlagere den dynamischen Teil einfach auf einen einzigen Generations-Prozess. Mein Tool der Wahl ist dabei Jekyll.

Warum Jekyll? Einfache Antwort, ich habe mich über die Features informiert und es hat die meisten Stars auf GitHub. Einfache Sache. Da ich nicht alles from-scratch selbst machen wollte habe ich mir zusätzlich ein Layout besorgt und es nach meinen Bedürfnissen angepasst.

Fazit

Ich glaube nun bin ich gerüstet. Der Raspberry Pi liefert nur noch statische Files aus und ich kann durch einen einfachen Deploy neue Blogposts schreiben. Ich bin sehr zufriesen mit dieser Lösung!

Welche Blog / CMS-Engines nutzt ihr? Und: Seit ihr der Meinung, dass es genau das richtige für euch ist?

2015-03-23

Apache Listing rekursiv herunterladen

Das der Apache Verzeichnisse listet ist eine Eigenschaft die sehr schön ist. Leider auch unglaublich unkomfortabel, denn im die darin beinhaltenden Dateien müssen alle einzeln angeklickt werden um diese herunterzuladen. Aber Linux und seine Tools schaffen Abhilfe.

Zu Windows-Zeiten hätte ich mir vermutlich die Finger gebrochen um gleiches zu erreichen. Oder kennt ihr ein Tool unter Windows was komplette Verzeichnisstrukturen eines HTTP-Servers synced?

Das kleine tool wget hat mir mal wieder sehr weiter geholfen. Was ich nicht wusste: Es gibt einen Parameter -m bzw. –mirror der rekursiv alle Links durchgeht und diese in der Struktur ablegt. Unglaublich praktisch. Lange Rede kurzer Sinn:

wget -m -np [URL]

Und schon rattert wget das Komplette Verzeichnis herunter. -np steht dabei übrigens für “no parent” was soviel heißt wie gehe keine Verzeichnisstrukturen hoch. Einfach und elegant.

Kennt Ihr andere Möglichkeiten? Vielleicht auch unter Windows?

2015-03-21

Spartakiade 2015

Ich habe mich letztes Wochenende mal wieder aus dem schönen Hamburg nach Berlin gewagt. Zur Spartakiade 2015. @andrelanger hatte mich gefragt ob ich Lust habe und hat zu meiner Überraschung gleich das gesamte damalige Team mit David Jobst und Ronny Poller zusammengetrommelt. Eine schöne Überraschung und es war nicht die letzte.


Zugegeben. Ich bin etwas unvorbereitet angekommen. Die Tage davor waren stressig und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich keinen meiner Workshops mitmachen kann, weil mit die entsprechende Hardware fehlte.

Aber erstmal zur Sparka… Spartakiade (welch Hashtag unfreundliches Wort!) ist eine relativ kleine Konferenz mit knapp über hundert Teilnehmern. Trotzdem hat man sich viel vorgenommen, denn hier geht es nicht um das simple anreißen und inspirieren eines bestimmten Themas ala CodeTalks, sondern es geht um “knallharte” Workshops wo man etwas tiefer an die Thematik herangeführt wird. Etwas besonderes wie ich finde!

In meinem Fall hatte ich mich für “Internet of the Things” und (spontan! Danke an Gregor) “AngularJS” entschieden. Dazu unten dann mehr.


Zum Start 10:00 Uhr wurde noch einmal kurz erklärt worum es geht und wie sie entstanden ist. Danach wurden die einzelnen Workshops und deren Coaches vorgestellt und schon ging es los! Darüber hinaus ist auch nochmal den Organisatoren zu Danken die neben der Arbeit im vorhinein, immer im Hintergund wuselten und für uns arbeiteten (Ja, das blieb nicht unbemerkt). Lobend zu erwähnen ist außerdem das Catering welches durch die Anzahl der Leute trotz Bemühungen einfach nicht zu packen war!

Internet of The Things

Den Workshop hat Johannes Hoppe gehalten. Intel hat uns freundlicherweise die komplette Hardware zur Verfügung gestellt. Damit waren meine Anfangssorgen erstmal vorbei. Bis ich feststellte, dass quasi nur .NET Leute um mich herum saßen, die demensprechend mit Windows ausgerüstet waren. Leider hatte ich mit meinem Linux PC wirklich zu kämpfen, damit ich das entsprechende Board zum laufen bekam. Zu Meiner und Linux’ Verteidigung: Es lag im Endeffekt an der Speicherkarte die man bespielen musste. Diese Lektion hat mich aber knapp 2h gekostet, wärend die anderen schon fleißig bastelten :/

Wir arbeiteten mit dem Intel Galileo Gen 2 Board mit einem Satz Sensoren von Seeed Studio Namens Groove. Ziel war es einen “Fullstack” von der Hardware bis zur App zu bauen. Das heißt: Wir haben einen Temperatursensor ausgelesen, diesen per Websocket zur Verfügung gestellt und mithilfe einer Ionic App zur Anzeige gebracht. Das ganze auf der Basis von JS bzw. NodeJS auf Serverseite. Johannes selbst hat den Workshop auf Github zur Verfügung gestellt, was das ganze im Detail viel besser erklärt als ich das kann.

Auf jeden Fall bin ich total geflashed was das Arbeiten mit Arduinos angeht. Ich hätte nie gedacht, dass es so einfach (und günstig) ist, Hardware etwas beizubringen und wirklich sinnvolle Dinge damit zu tun. Bisher habe ich mich nicht so richtig an Hardware herangetraut. Das hat das Eis gebrochen! :) Vielen Dank an dieser Stelle nochmal, Johannes.

AngularJS

Den AngularJS-Workshop wollte ich Dank des Workshops am Vortag unbedingt machen. Und auch das hat sich voll gelohnt. Gregor hat uns beigebracht wie wir uns in diesem mächtigen Framework zurechtfinden. Wir sind Schritt für Schritt vorgegangen und haben uns von Databinding bis Routing alles angeschaut und implementiert. Für mich als AngularJS-Anfänger genau die richtige Geschwindigkeit und schön aufgebaut! Und trotz des “kurzen” Einblicks bin ich, glaube ich, nun in der Lage, meine erste AngularJS Seite zu implementieren. Coole Sache!

Ich war wirklich wieder begeistert was heutzutage mit Frameworks möglich ist. Wie ich mir früher die Finger gebrochen habe um eine Single-Page zu bauen. Kein Vergleich zu heute. Danke an Gregor für den gelungenen Einblick! Ich bleib dran.

Fazit

Kurz und knapp: Es war grandios! Ich komme wieder! Mehr muss man da nicht sagen! Ihr solltet nächstes mal auch dabei sein! :)