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Dieser Blog ist nicht kaputt.

2018-05-28

Wo ist der LTE-Sendemast?

Das Projekt Lorenz-IT greift um sich! Meine Familie hat nun gesehen was man mit “wenig Aufwand” tolle Projekt umsetzen kann. Und nun haben sie Appetit bekommen. Mein neues Projekt ist es, WLAN in unseren gemeinsam genutzten Bungalow zu bekommen. Und auch wenn ich die Abgeschiedenheit im Spreewald sehr genieße, wäre es manchmal wirklich schön mal schauen zu können wie Öffnungszeiten sind oder wo man mal anrufen kann.

Nun mag es sein, dass die LTE-Abdeckung in Deutschland bei 93% liegt. Ich habe natürlich wieder eine Ecke zunetzen wo es Schnapp-Ab berechnungen zufolge verfügbar sein sollte. Die Realität zeigt aber mal wieder, “dass nicht”.

Nun scheint es so, dass die Telekommunikationsunternehmen eine Art Betriebsgeheimnis aus dem Standort ihrer Sendemasten zu machen. Warum, weiß keiner … Aber die haben ja nicht mit mir altem Geocacher gerechnet.

Hier kann man mit einem klick auf die Karte angezeigt bekommen von in welche Richtung der nächste Sendemast steht. Da steht aber keine Entfernung und oft auch keine Gradzahl der Richtung. Aber hey! Man kann auf der Karte grob einer gedanklichen Linie folgen.

Zusätzlich habe ich noch den EMF-Datenbank auf den gleichen Kartenausschnitt gezoomt. Und siehe da: Da steht ein Mast auf dieser Linie. In meinem Fall steht da nur “Sonstige Funkanlage”, aber ich glaube die Daten sind veraltet. Dafür passen die Daten einfach zu gut. 3,6km Entfernung konnte ich per Google Maps berechnen

Was auch schön ist: In der EMF-Datenbank steht die Höhe der Anlage. Ich habe also zwei Koordinaten aber noch keine Ahnung ob eine direkte Sichtverbindung besteht. Aber den Winkel dieser Linie konnte ich berrechnen. Damit ist jemand vor Ort in der Lage, in eine sehr spezifische Richtung zu schauen. Und das haben wir dann auch gemacht. Und siehe an! Es gibt eine direkte Sichtverbindung vom Dach des Gebäudes :)

Wer diesen Luxus nicht hat, kann dieses Tool für Höhenprofile zwischen zwei Punkten nutzen. Das hilft bei Baumwipfeln auch wenig, aber es ist ein Anfang. Vergesst dabei nicht, die Höhe der Sendeanlage und des Gebäudes mit einzuberechnen.

Fazit: Die Daten sind verfügbar, wenn auch nicht leicht zugänglich.